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The Return of the First Avenger

Titel: The Return of the First Avenger (engl.: „Captain America: The Winter Soldier“)
Genre: Action / Science-Fiction / Comicverfilmung
Regie: Anthony Russo / Joe Russo
Musik: Henry Jackman
Produzenten: Kevin Feige
Dauer: ca. 130 Minuten
Erscheinungsjahr: 2014
Altersfreigabe: FSK 12

„Zwei Jahre sind vergangen, seit Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans) gemeinsam mit den Avengers in New York einen außerirdischen Angriff zurückgeschlagen hat.

Zurück in Washington, kämpft er im Auftrag von Nick Fury (Samuel L. Jackson) gemeinsam mit Natasha Romanoff alias Black Widow (Scarlett Johansson) erfolgreich in neuen Geheimoperationen. Als bei einem Einsatz ein S.H.I.E.L.D.-Agent unter Beschuss gerät, wird Rogers plötzlich in ein Netz von Intrigen hineingezogen, das zu einer Gefahr für die ganze Welt zu werden droht. Gemeinsam mit seinen Verbündeten steht er schon bald einem ebenso unerwarteten wie höchst gefährlichen Gegner gegenüber – dem Winter Soldier.“
(Rückentext der DVD)

Auf meiner Reise durch das Marvel-Cinematic-Universe führte mich mein Weg zum zweiten Abenteuer von Captain America. Der deutsche Titel lautet „The Return of the First Avenger“, was das immer mit den anderen Titeln soll, weiß ich auch nicht. Die deutschen Vermarkter haben wohl irgendein Problem mit „Captain America: The Winter Soldier“.

Der Zuschauer merkt schon sehr früh, dass er mit der Captain-America-Reihe keine gewöhnlichen Comicverfilmungen bekommt. Ohne den dritten Teil zu kennen, kann man bereits jetzt und nach nur wenigen Minuten im zweiten Teil feststellen, dass die Grundthematik hinter dieser Verfilmung eine ganz Besondere ist. Rückblickend betrachtet, verändert dieser Film sogar die Handlung des Vorgängers. Bisher kann man aber sagen, dass sich „Captain America“ zwei Elementen hingibt. Das erste Element ist oberflächlich betrachtet ein reines Action-Element. Besonders auffällig sind die vielfältigen Variationen: Explosionen, Schießereien und Nahkampf-Szenen, die allesamt durchchoreografiert und dabei nicht zu viel sind. Es wird eine perfekte Balance zwischen Actionsequenzen und Charakterszenen geschaffen, die alles sehr homogen wirken lässt.
Das zweite Element ist im Grunde ein tiefgreifend-moralisches Element. Ganz klar wird hier der Charakter von Steve Rogers hervorgehoben, der auf eine besorgniserregende Art und Weise fragt, wo Freiheit anfängt, wo sie aufhört und welche Mittel zur Verteidigung erlaubt sind.
Damit ist „The Return of the First Avenger“ weitaus philosophischer als alle anderen Filme aus dem MCU.

Die Handlung ist chronologisch erzählt und stringent aufgebaut. Was ich leider wieder nicht so toll finde, ist, dass man sich nicht auf die Ereignisse aus dem ersten Zusammenkommen der Avengers bezieht. Stattdessen ist dieser Teil, natürlich ganz im Stile eines Einzelabenteuers, losgelöst zu betrachten. Erzähltechnisch wartet der Streifen nicht nur mit einer schlüssigen Handlung auf, sondern auch durch einige Wendungen und Überraschungen.

Grundsätzlich steckt in diesem Streifen sehr viel Spannung und das auch gleich auf mehreren Ebenen. Auf der Handlungsebene sind es Intrigen und Manipulationen, die immer wieder das Interesse der Zuschauer wecken und nach oben treiben. Unterstützt wird die Handlung durch ein paar sehr hübsche und sehr stark inszenierte Actionsequenzen. Zu guter Letzt ist es die Charakterebene, die für Spannung sorgt. Figuren und ihre Beziehungskonstellationen sind dabei extrem unterhaltsam und bergen die komplette Zeit Konfliktpotential.

Stark sind auch die emotionalen Ausprägungen, dabei agieren die Figuren stets gefühlstechnisch glaubwürdig. Der moralische Aspekt, der immer wieder von Captain America angestoßen und hervorgehoben wird, spielt da eine nicht unwesentliche Rolle. Wenn man genauer hinschaut, erkennt man auch die List, mit denen die Charaktere ausgestattet sind.
Dem Cast kann man bloß eine herausragende Leistung attestieren.
Folgerichtig steht es ähnlich positiv um die Glaubwürdigkeit der Darsteller.

Die Musik ist einzig darauf ausgelegt, den Film zu untermalen, ohne dabei ein besonderes Alleinstellungsmerkmal zu besitzen. Ganz anders sieht es da mit dem Setting aus. Die Kameraarbeit ist solide und folgt den Prinzipien des Marvel-Cinematic-Universe. Actionlastig und auf maximale Spannung ausgelegt.
Die Kulissen überzeugen durch eine hohe Vielfalt, die einzig und allein dem Film hilft, die Story glaubwürdig zu transportieren und darzustellen. Die Auswahl ist dahingehend sehr gelungen.

Meine Meinung:
„The Return of the First Avenger“ ist der bisher beste Film im gesamten MCU. Die Story, die Spannung und die Glaubwürdigkeit haben mir insbesondere bei dieser außergewöhnlichen Thematik gut gefallen. „Captain America“ zeigt beispielhaft, wie Action- und Charaktersequenzen miteinander agieren können, ohne dass dabei eine komplett hanebüchene Story bei herumkommt und der Unterhaltungswert auf mehreren Ebenen gegeben ist.

Im Gegensatz zu den „Thor“-Filmen, wo mit jedem neuen Teil die Qualität abnimmt, schafft es „Captain America“ nicht nur seine Heimat zu retten, sondern auch meinen Filmspaß, denn den hatte ich gewiss.

Meine Wertung:
Spannung: 8,5 von 10
Action: 9,5 von 10
Story: 8,5 von 10
Länge: 7,5 von 10
Gefühl/Emotionen: 8,0 von 10
Authentizität: 8,0 von 10
Musik: 7,0 von 10
Setting: 7,0 von 10
GESAMT: 8,0

Reihenfolge
1. Captain America: The First Avenger
2. The Return of the First Avenger

Marvel Cinematic Universe:
1. Iron Man
2. Der unglaubliche Hulk
3. Iron Man 2
4. Thor
5. Captain America: The First Avenger
6. Marvel’s The Avengers
7. Iron Man 3
8. Thor – The Dark Kingdom
9. The Return of the First Avenger
10. Guardians of the Galaxy
11. Avengers: Age of Ultron

Captain America: The First Avenger [Rewatched]

Titel: Captain America: The First Avenger
Genre: Action / Science-Fiction / Comicverfilmung
Regie: Joe Johnston
Musik: Alan Silvestri
Produzenten: Kevin Feige / Amir Madani
Dauer: ca. 119 Minuten
Erscheinungsjahr: 2011
Altersfreigabe: FSK 12

„Captain America ist die Speerspitze im Kampf um die Freiheit in diesem actiongeladenen Blockbuster mit Chris Evans in der Hauptrolle als ultimative Waffe gegen das Böse!
Als eine schreckliche Macht die gesamte Erde bedroht, führen die größten Kämpfer der Welt Krieg gegen die furchteinflößende Organisation HYDRA, angeführt vom niederträchtigen Red Skull (Hugo Weaving, Matrix).“
(Rückentext der DVD)

Im Rahmen meiner MCU-Challenge habe ich mir heute den ersten Teil von „Captain America – The First Avenger“ erneut angeschaut. Somit gibt es zwei Kritiken zum selben Film auf meinem Blog. Die erste Kritik findet ihr hier und um meine „Rewatched“ zu lesen müsst ihr einfach hier bleiben.

An der Handlung hat sich seit meiner ersten Sichtung im Januar 2015 nichts geändert. „Captain America – The First Avenger“ ist eine klassische Comicverfilmung und zeigt, wie aus einem unscheinbaren kleinen Mann, ein Held einer ganzen Nation wird. Das einführende Abenteuer von Steve Rogers – auch bekannt als Captain America – lebt von der Vergötterung ebenjenes Charakters.
In der Erzählweise ist „Captain America“ nicht verwirrend, obwohl der komplette Streifen in einer riesengroßen Rückblende erzählt ist. Innerhalb dieser Rückblende gibt es allerdings keine weiteren Kniffe.
In seiner Struktur verfolgt der ganze Steifen ein klares Ziel: nämlich Spannung aufzubauen.
An dieser Stelle schafft er es nur so halb zu überzeugen. Actionsequenzen sind mitunter die einzigen Möglichkeiten, um Spannung aufzubauen. Obwohl die aufregenden Szenen zumeist nicht gut gemacht sind, sind sie wenigstens abwechslungsreich und vielfältig. Auch abseits der klassischen Actionszenen gibt es Inszenierungen, die sich im geringen Maße spannungsfördernd auswirken. Als Zuschauer fällt einem der CGI-Einsatz sehr ins Auge und das mindert teilweise den Filmspaß.

Emotionen und Authentizität wirken sich aufeinander aus. So gibt es Emotionen, die im Hauptstrang aufgrund der Action keinen Platz finden, die aber immer wieder im Nebenstrang Verwendung finden. Die Palette der gezeigten Gefühle ist die ganze Zeit über stark limitiert. Auf die Glaubwürdigkeit wirkt sich das leider nicht positiv aus. Steve Rogers (Chris Evans), Howard Stark (Dominic Cooper), Peggy Carter (Hayley Atwell) und Johann Schmidt (Hugo Weaving) sind im Sinne der actionlastigen Handlung glaubwürdig, aber eben nur in diesem Punkt. In der Nebenhandlung wird da nur bedingt überzeugende Arbeit geleistet.

Der musikalische Einsatz ist in Ordnung. Ein großes Soundspektakel bekommt der Zuschauer nicht. Überwiegend hört man unterstützende und klassische Melodien, bis auf ein- zwei Ausnahmen, bei denen es zwar gesungene Stücke gibt, diese aber nicht gänzlich ins Bild passen.

Die Kostüme passen in die Zeit. Uniformen und der Look insgesamt sind stark auf 1940er-Jahre getrimmt und haben soweit ganz gut gepasst. Die Kulissen sind augenscheinlich vielfältig, andererseits sieht man dem Streifen den CGI-Einsatz sehr an, was ich tatsächlich sehr schade finde.

Meine Meinung:
„Captain America – The First Avenger“ (Rewatched) wird zwar keine bessere Benotung bekommen als bei der ersten Sichtung, andererseits war für mich eine zweite Sichtung notwendig. Ich wollte das MCU in seiner Gänze vorstellen und ebenfalls die Einführung eines neuen Charakters analysieren. In diesem Fall Captain America.

Es gibt durchaus schlechtere Filme, die eine neue Figur in eine große Handlung einführen sollen, es gibt allerdings auch wesentlich bessere. Er macht vieles besser als „Thor“ aber auch einiges schlechter als der erste „Iron Man“-Film und das obwohl er fast das größte Potential hat.

Nichtsdestotrotz hatte ich im Grunde meinen Spaß mit diesem Streifen und im Gesamtgefüge des MCU passt sich der Streifen gut an, allerdings stört mich diese überhebliche Glorifizierung eines einzelnen Protagonisten, ähnlich wie die maßlose Überheblichkeit von Iron Man.

Für Fans ist dieser Streifen ein „Must See“, für Cineasten vielleicht auch noch, für alle anderen gibt es da allerdings auch bessere Vertreter seiner Zunft.

Meine Wertung:
Spannung: 6,5 von 10
Action: 8,5 von 10
Story: 6,5 von 10
Länge: 7,5 von 10
Gefühl/Emotionen: 5,5 von 10
Authentizität: 7,0 von 10
Musik: 6,0 von 10
Setting: 6,0 von 10
GESAMT: 6,7

Reihenfolge:
1. Captain America – The First Avenger
2. The Return of The First Avenger
3. The First Avenger: Civil War

Marvel Cinematic Universe:
1. Iron Man
2. Der unglaubliche Hulk
3. Iron Man 2
4. Thor
5. Captain America – The First Avenger
6. Marvel’s The Avengers
7. Iron Man 3
8. Thor – The Dark Kingdom
9. The Return of the First Avenger
10. Guardians of the Galaxy
11. Avengers: Age of Ultron

Warcraft – The Beginning

warcraft-the-beginning_coverTitel: Warcraft – The Beginning (engl. „Warcraft“)
Genre: Fantasy
Regie: Duncan Jones
Musik: Ramin Djawadi
Produzenten: Thomas Tull / Jon Jashni / Charles Roven / Alex Gartner / Stuart Fenegan
Dauer: ca. 118 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016
Altersfreigabe: FSK 12

„Azeroth ist eine Welt der Schwerter und Magie. Die hier lebenden Völker sind durch jahrtausendealte Freundschaften verbunden. Plötzlich wird der Frieden von einer Horde furchteinflößender Eindringlinge bedroht: Orc-Krieger haben ihre sterbende Heimat Draenor verlassen, um neues Land zu erobern. Als sie ein magisches Dunkles Portal öffnen, das beide Welten miteinander verbindet, bricht ein umbarmherziger Krieg um die Vorherrschaft in Azeroth aus, der auf allen Seiten viele Opfer fordert. Beide Seiten entsenden ihre stärksten Kämpfer in einer historischen Schlacht, deren Ausgang über das Schicksal ihrer Familien und Völker entscheidet. Eine spektakuläre Saga um Macht und Aufopferung beginnt…“
(Rückentext der DVD)

Schon beim ersten Trailer im Kino stand ich diesem Film sehr skeptisch gegenüber. Ich habe damals bei einem Kumpel einen Charakter bei WoW angelegt und nachdem ich Level 3 erreicht habe, hatte ich schon mehr als genug. Es hat mich angeödet, weil ich mit meinem Magier nicht das tun konnte, was ich wollte. Das Spiel konnte mich nie so richtig begeistern. Jetzt habe ich den Film „Warcraft – The Beginning“ zum Geburtstag geschenkt bekommen. Alles fing damit an, dass ich besagten Trailer im Kino gesehen habe und ihn von vorneherein verurteilt habe. Ich dachte mir, dass ich ihm dennoch eine Chance geben sollte, immerhin handelt es sich hier um einen Fantasy-Film und vielleicht ist er besser als erwartet. Für 3, 4 oder 5 Euro im Sale kann man ihn sich mit Sicherheit kaufen. Ich war wirklich gewillt, diesem Film eine Chance zu geben. Meine Herzdame hat also gut erkannt, dass dieser Film irgendwie doch mein Interesse geweckt hat und schenkte ihn mir dann zum Geburtstag.

Die Geschichte dreht sich um Orcs aus der einen Welt und Menschen, Zwerge und Elfen aus der anderen Welt. Mithilfe einer geheimnisvollen Magie schaffen es die Orcs, in die andere Welt überzusiedeln. Fortan versuchen sie das Land für sich zu beanspruchen und greifen auch friedliche Siedlungen an.
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht mehr verraten, denn ab jetzt würde es zu detailreich werden.

Die Handlung ist einfach erzählt, ohne besondere Kniffe, der Zuschauer wird hier zum einfachen Beobachter, der wenig Einblicke in die Gefühlswelt oder die Gedanken der Figuren erhält.
Die obendrein chronologische Erzählstruktur macht es sehr einfach für das Publikum auf die vielen Details zu achten und sich so mitreißen zu lassen. Inhaltlich muss ich aber ganz klar sagen, dass dieser Film auf keinen Fall eine Sternstunde ist. Zu platt und zu einfallslos kommt „Warcraft“ daher und überzeugt leider nicht in diesem Punkt.

Was dieser Streifen besser kann, ist Spannung. Zwar ist die Handlung ziemlich flach, aber durch gute Actionsequenzen treibt der Film das Interesse immer wieder hoch. Mit zunehmender Dauer freundet man sich auch mit den Figuren an und beginnt sie zu mögen und ihre Motivation zu verstehen. Bis zu diesem Punkt ist es allerdings ein langer Weg, aber dazu später mehr.
Spannend wird es dadurch immer wieder, weil man doch wissen will, was mit wem passiert und wo es den Charakter hinführen wird. Dieses Gefühl geht definitiv über einfaches Interesse hinaus und wird immer wieder durch entsprechende Szenen verstärkt.

Die ganze Zeit über fehlt etwas sehr Elementares: Es fehlen echte, glaubwürdig Emotionen und authentische Figuren. So ziemlich jeder emotionaler Hintergrund wird laienhaft präsentiert und dementsprechend verkauft. Ein bis zwei Ausnahmen gibt es, aber diese reißen es nicht raus.

Auch fehlt es an Glaubwürdigkeit. Motive werden zwar verstanden und Absichten erklärt, aber sie kommen nicht beim Zuschauer an und nehmen so diesen dann auch nicht mit. Mehr noch, wird man in diesem Punkt auf ganzer Linie enttäuscht. Die darstellerische Leistung ist mangelhaft. Die einzigen Schauspieler, die mir bekannt sind, waren Dominic Cooper und Glenn Close, Letztere kann ich keiner Figur zuordnen und Ersterer verleiht seiner Figur nur halbherzig Charakter. Darstellerisch ist dieser Film eine herbe Enttäuschung.

Die musikalische Untermalung war passend, aber nicht herausragend. Sie unterstützt den Streifen, stiehlt ihm aber nicht die Schau. Aus dem Gedächtnis heraus kann ich keine Szene benennen, wo mir die Musik besonders im Kopf geblieben wäre.

Das Setting war extrem gut. Es war detailreich, phantasievoll und hat sehr gut gepasst. Auch die Kostüme und die Masken haben sehr gut funktioniert. Trotz CGI wirkten die Orc real und als Figur überzeugend. Da wurde im Hintergrund gute Arbeit geleistet!

warcraft-the-beginning_dvdMeine Meinung:
Tatsächlich hat mich der Film vom Look her stark begeistert. Auch dachte ich, dass die Handlung mich gefesselt hätte, mit etwas Abstand muss ich aber sagen, dass dem nicht so ist.
Dem Streifen fehlt es einfach an viel zu wichtigen Dingen, um ein rundes Paket abzuliefern.

Ich hatte dennoch meinen Spaß mit dem Film und kann zumindest teilweise eine Empfehlung aussprechen für alle, die diesem Genre nicht abgeneigt sind.

Meine Wertung:
Spannung: 7,5 von 10
Action: 8,0 von 10
Story: 5,0 von 10
Länge: 8,0 von 10
Gefühl/Emotionen: 4,0 von 10
Authentizität: 4,0 von 10
Musik: 7,0 von 10
Setting: 10 von 10
GESAMT: 6,9

Preacher (Staffel 1)

preacher-staffel-1_coverTitel: Preacher (Season 1)
Idee: Seth Rogen / Evan Goldberg / Sam Catlin
Genre: Drama
Titellied: Dave Porter
Dauer: 10 Folgen à ca. 55 Minuten
Erscheinungsjahr: USA: 2016 / Deutschland: 2016
Altersfreigabe: FSK 16

„‚Preacher’ ist die Umsetzung der gleichnamigen bekannten Comicserie und erzählt die Geschichte von Jesse Custer, einem zwiespältigen Pfarrer in einer kleinen Stadt in Texas, der von einem geheimnisvollen Wesen in Besitz genommen wird, mit dessen Hilfe er höchst ungewöhnliche Kräfte entwickelt. Unterstützung findet er in Tulip und Cassidy und zusammen begeben sich die drei auf eine wilde und düstere Reise, die mit nichts und niemanden zu vergleichen ist.“
(Rückentext der DVD)

Ich wollte einfach nur stöbern und schlenderte durch die Gänge des DVD-Dealers meines Vertrauens. Schon beim Reingehen komme ich an den Neuerscheinungen vorbei. Ein erstes Mal stoße ich auf dieses Cover, eine auf dem Kopf stehende Kirche. Später, bei den Serien, habe ich diese Hülle dann auch in die Hand genommen und sie bis zum Verlassen des Ladens nicht mehr aus der Hand gegeben.

Ich hatte zuvor noch nichts von „Preacher“ gehört, geschweige denn gelesen. Irgendwie hat mich der Rückentext aber gefesselt und ich wollte unbedingt die „wilde und düstere Reise“ erleben und mich von der Geschichte mitreißen lassen.

Die Handlung dreht sich um Jesse, der in seine Heimatstadt nach Texas zurückkehrt, sein altes Leben beendet hat und sich von nun an als Prediger in der Kirche seines Vaters versucht, der ebenfalls schon Prediger gewesen ist. Als er von einem geheimnisvollen Wesen in Besitz genommen wird und daraufhin Kräfte entwickelt, nutzt er diese aus, um seine Gemeinde zu einen und allen den Weg des Glaubens zu zeigen. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Comic der im Original beim DC-Label Vertigo erschienen ist.

„Preacher“ hat zwar nur ein FSK 16 bekommen, ist aber weitaus extremer erzählt und verdient, meines Erachtens, sogar ein FSK 18. Erzählt wird die Serie größtenteils chronologisch, allerdings gibt es oft kurze Rückblenden, die besondere Zeitpunkte in Jesses Vergangenheit beleuchten. Auch begleiten wir von der ersten Minute an eine Figur, dessen Namen wir nicht kennen und auch nicht wissen, wo er genau lebt und was er dort macht. Auch die Geschehnisse, die sich um diesen Charakter drehen, sind keineswegs jugendfrei. Grundsätzlich bin ich in dem Punkt der Erzählweise zwiegespalten. Einerseits sind es die Splatterelemente, die explizite Darstellung der Gewalt aber auch das herumfliegende Blut und die Gedärme, die mich abstoßen. Andererseits bekommt das Publikum sehr viele intensive und überzeugende Dialoge geboten, die mich wirklich faszinieren.

Inhaltlich wird der Zuschauer mit Kriminalität, moralischen Grundsatzfragen, übernatürlichen Wesen, Ausgrenzung und der Frage, ob es einen Gott gibt (oder nicht), konfrontiert.
Für „Preacher“ spricht in jedem Fall die Geschichte und das Zusammenspiel der Figuren. Die Charaktere haben teilweise gemeinsame Ziele oder es verbindet sie eine sehr prägende Vergangenheit. Die Motivation jeder Figur wird schon in der Frühphase der Serie sehr deutlich und das ist auch eine Schwäche von „Preacher“. Das Publikum weiß früh, wo es hingebracht werden soll und muss sich dann noch durch einige Folgen schleppen, ehe man am Ziel angekommen ist.
Immer wieder entstehen so vermeidbare Längen, die teilweise in Langeweile münden.

Nun zu den Darstellern:
Jesse Custer wird von Dominic Cooper gespielt. In einigen Marvel-Produktionen spielt er den, noch kinderlosen, Vater von Iron Man Howard Stark. In „Marvel´s Agent Carter“ hat er mir sehr gut gefallen und auch hier (endlich in einer Produktion, die auf einem DC-Comic basiert) kommt er sehr überzeugend rüber.
Die anderen beiden Protagonisten haben mich zwar nicht überrascht, aber ich war froh, dass Tulip von Ruth Negga und Cassidy von Joe Gilgun gespielt wurden. Beide Schauspieler haben bei mir nämlich bleibenden Eindruck hinterlassen, als sie in „Misfits“ mitgewirkt haben. Es gab dadurch zwar ein paar Vorschusslorbeeren, aber die waren berechtigt. Auch in „Preacher“ hat Ruth Negga eine ausdrucksstarke Attitüde und Joe Gilgun verkörpert seine Figur ähnlich verrückt wie in „Misfits“. Beide haben mir also gut gefallen.
Die Nebendarsteller machen ihre Sache weitestgehend gut. Ob es nun Graham McTavish, Lucy Griffiths oder Ian Colletti ist. Ausdruck, Sprache und Glaubwürdigkeit passen einfach.
Auch wenn die Emotionen die meiste Zeit stark zurückgenommen waren, hatte man als Zuschauer nicht das Gefühl, dass die Darstellungen unnatürlich oder künstlich waren. Es fühlte sich zumindest alles ganz normal an.

Anfangs dachte ich, dass 10 Episoden ziemlich kurz sind. Nachdem ich diese Staffel aber gesehen habe, kann ich sagen, dass es eine wirklich ausreichende Anzahl ist. Dadurch, dass die Serie ab der dritten Folge fast schon auserzählt ist und man nur noch auf ein „Showdown“ wartet, ist die Gesamtzahl mehr als ausreichend.

Durch die ganzen Dinge, die drum herum geschehen, bleibt die Serie aber von Episode zu Episode halbwegs spannend und man verliert nicht die Motivation weiter zu schauen.
Das Szenenbild ist durch Wüste geprägt. Es ist trocken und staubig. Wir befinden uns in Texas. Der Tag ist extrem hell, die Nacht dunkel und kühl. Atmosphärisch passen die Kulissen zur Geschichte und verleihen der Serie einen Western-Touch. Untermalt wird das Ganze von countryähnlicher Musik, aber auch durch gelegentliches Einstreuen von klassischen Klängen.

Eine Sache blieb allerdings aus: Die „wilde und düstere Reise“, die man dem Publikum verspricht, sucht man in der ganzen Zeit vergeblich.

preacher-staffel-1_dvdMeine Meinung:
Mit einer tiefgründigen Geschichte hat es „Preacher“ geschafft mich zu überzeugen. Der Rückentext hat bei mir eine Art Road-Movie-Feeling hervorgerufen, auf das ich vergeblich gewartet habe. Dafür konnte mich die Serie mit tollen Figuren überzeugen.

Ich mochte das ungleiche Trio sehr gerne und auch das, was sie erlebt haben und ich kann bereits jetzt schon sagen, dass ich mich auf die zweite Staffel freue. Ich hoffe allerdings sehr, dass die Längen ausbleiben und die Spannung mehr von der eigentlichen Handlung und nicht von dem Drumherum ausgeht. Staffel zwei wird obendrein 13 Episoden haben.

Meine Wertung:
Story: 8,0 von 10
Spannung: 5,0 von 10
Länge: 5,0 von 10
Authentizität: 8,0 von 10
Emotionen: 7,0 von 10
Setting: 7,0 von 10
Musik: 8,0 von 10
GESAMT: 6,9

Dracula Untold

IMG_8855Titel: Dracula Untold
Genre: Fantasy / Action
Regie: Gary Shore
Musik: Ramin Djawadi
Produzenten: Michael De Luca
Dauer: ca. 88 Minuten
Erscheinungsjahr: 2014
Altersfreigabe: FSK 12

„Transsylvanien 1462: Das Reich von Prinz Vlad III (Luke Evans) steht kurz vor der Eroberung durch die kriegerischen Osmanen. Um Familie und Volk zu schützen, schließt Vlad einen Pakt mit einem uralten Dämonen, der ihn zu einem unsterblichen Monster macht.“
(Rückentext der DVD)

In einer schlaflosen Nacht stand ich vor einer Wahl zwischen diversen Filmen und entschied mich letzten Endes für „Dracula Untold“. Schon als ich einen Trailer im Kino sah, wusste ich, dass ich diesen Film sehen möchte. Wo und wann war mir erst einmal egal. Eigentlich bekam ich nie so richtig mit, wie der Film im Kino war und wann er endlich auf DVD erschien, doch als ich beim DVD-Dealer meines Vertrauens war und mich der Film anlachte, musste ich nicht lange überlegen. Dass ich mir die DVD gekauft habe, ist jetzt leider auch schon viel zu lange her. Statt einen Film zu sehen, den ich im besten Fall kenne und im schlechtesten Fall mitsprechen kann, habe ich mich für einen entschieden, den ich noch nie gesehen habe.

Aus dem Off hören wir eine Kinderstimme, die sagt, dass der Herrscher von Transsylvanien von seinem Volk „Fürst“, von seinen Feinden „Dracula“ und von ihr „Papa“ genannt wird. In den ersten Minuten des Films wird sofort klar, dass der Herrscher Vlad III von seinem Vater an die Osmanen als Tribut gegeben wurde und er unter dem osmanischen Sultan aufgewachsen ist und sich auf dem Schlachtfeld einen legendären Ruf aufgebaut hat. Der neue osmanische Herrscher droht mit einer Invasion. Vlads einziges Ziel ist seine Familie und sein Volk zu beschützen.

Die Story von „Dracula Untold“ ist chronologisch und ohne große Kniffe erzählt. Für meine Verhältnisse war die Geschichte aber auch sehr vorhersehbar und wie an einer Schnur gezogen. Davon ganz abgesehen, hatte die Story aber dennoch seine Berechtigung. Sie ist kompakt, gut verpackt und unterhaltsam.

Wenn es um die Spannung geht, kann der Film auch gut mit anderen Filmen mithalten. Nicht nur der Konflikt zwischen Vlad und den Osmanen ist dabei ausschlaggebend, auch das Ziel, sein Volk und seine Familie zu beschützen, trägt immens dazu bei, dass der Zuschauer nicht abschaltet und immer dran bleibt.

Im Bereich der Action hat es „Dracula Untold“ nicht leicht. Das mittelalterliche Setting macht es schwer, da ja nicht viel mit pyrotechnischen Spezialeffekten gearbeitet werden kann, wie man es in anderen aktuellen Actionstreifen macht. Nichtsdestotrotz bekommt das Publikum viel zu sehen: Schlachten, Belagerungen und wirklich gefährliche Situation, die alle, mal mehr, mal weniger, actionreich sind und ebenso zum Spannungsgefühl beitragen, wie beispielsweise die Handlung.

Die Gefühle und Emotionen gehen, wie so oft, mit der Authentizität einher. Der Zwiespalt, in dem sich Vlad befindet, wird nicht nur angerissen, sondern auch gut verdeutlicht. Es wird klar, dass Krieg keine Option ist, wenn er sein Volk beschützen will. Andererseits muss er aber auch die Interessen seiner Familie wahren und nicht den gleichen Fehler machen, den einst sein Vater gemacht hat. Der Rückentext verrät uns an dem Punkt leider schon viel zu viel von „Dracula Untold“, denn Vlad wird zu einem Monster und versucht so, beide Ziele zu erreichen.

Der Streifen hatte schon seit der ersten Minute ein sehr authentisches Gefühl vermittelt. Es fängt an bei den Burgen, Wäldern, Schlachtfeldern mit mittelalterlichen Waffen und es zog sich auch immer so weiter: Sprache, Kleidung, Lebensstil. Der ganze Film schreit förmlich, dass man nicht im Jahre 1462 feststecken möchte, noch viel weniger in Transsylvanien. Originell waren dabei so ziemlich alle Figuren, der kühle, angesehene und mächtige Vlad, aber auch der von sich selbst sehr eingenommene osmanische Sultan Mehmed II.

Die Gefühlspalette komplettiert „Dracula Untold“ auf dieser Ebene. Sie ist mindestens ebenso weitreichend wie die Originalität des Films. Die Emotionen reichen von Stolz, Mut und Anerkennung bis hin zu Hass, Abneigung und Arroganz. Besonders in diesen beiden Punkten zeigt der Film, was in ihm steckt.

Last but not least ist auch die Filmmusik ein Thema. Mit anfänglich guten mittelalterlichen Tönen drängt sie sich ins Bewusstsein des Publikums, um dann leider in Vergessenheit zu geraten. Mit zunehmender Dauer wird sie immer mehr zu etwas Unterstützendem, ohne selbst einen Eindruck zu hinterlassen. Dabei gefiel sie mir am Anfang noch sehr gut und ich dachte, dass es eine schöne musikalische Untermalung ist, die sich auch wunderbar ins Setting einfügt.

Meine Meinung:
Die Geschichte von Dracula mal ganz anders und dann auch noch so ohne Horrorelemente, geht das?
Definitiv geht das! Ich bin ja eigentlich eh kein Freund von Horrorfilmen, deswegen freue ich mich umso mehr, dass man sich an eine Umsetzung fernab des „klassischen“ Draculas herangetraut und sie realisiert hat.

In nur 89 Minuten versucht „Dracula Untold“ zu entertainen und zu überzeugen. Mich konnte der Film dabei gut unterhalten und ich war auch recht schnell im Bann, der mich auch weitestgehend gut festhalten konnte. Besonders gut gefielen mir das Setting und der innere Konflikt Vlads.

Ich empfand es als sehr gut dargestellt, dass Vlad sein Volk und seine Familie nur beschützen kann, wenn er selbst dazu bereit ist, ein Opfer zu bringen.

Die Emotionen, gepaart mit der Authentizität, machen „Dracula Untold“ sogar noch ein Stück wertvoller und interessanter.
Spannungstechnisch profitiert er sowohl von der Story, als auch von der Action, aber eben doch am meisten von den Gefühlen.

Die Filmmusik hat mich unterm Strich nicht überzeugen können. Die anfängliche Begeisterung verflog ziemlich rasch und hinterließ eine Kluft, in diesem Fall sogar eine ziemlich große, mit viel Enttäuschung.

Meine Wertung:
Spannung: 8,0 von 10
Action: 7,0 von 10
Story: 8,0 von 10
Länge: 7,5 von 10
Gefühl/Emotionen: 8,0 von 10
Authentizität: 9,0 von 10
Musik: 5,0 von 10
GESAMT: 7,5

Captain America – The First Avenger

IMG_2826Titel: Captain America – The First Avenger
Genre: Action / Science-Fiction / Comicverfilmung
Regie: Joe Johnston
Musik: Alan Silvestri
Produzenten: Kevin Feige / Amir Madani
Dauer: ca. 119 Minuten
Erscheinungsjahr: 2011
Altersfreigabe: FSK 12

„Captain America ist die Speerspitze im Kampf um die Freiheit in diesem actiongeladenen Blockbuster mit Chris Evans in der Hauptrolle als ultimative Waffe gegen das Böse!
Als eine schreckliche Macht die gesamte Erde bedroht, führen die größten Kämpfer der Welt Krieg gegen die furchteinflößende Organisation HYDRA, angeführt vom niederträchtigen Red Skull (Hugo Weaving, Matrix).“
(Rückentext der DVD)

Steve Rogers zeigt uns, dass ein richtiger Held immer über sich hinaus wächst.

Die Story in „Captain America – The First Avenger“ ist die einer klassischen Comicverfilmung. Wie in so vielen solcher Verfilmungen wird ein Abenteuer des Protagonisten erzählt: Welchen Herausforderungen er gegenüber stand und wie er an dieser Aufgabe gewachsen ist. Der ganze Film lebt von der Glorifizierung eines einzelnen Charakters. In diesem Streifen sieht das Publikum wie Steve Rogers zu Captain America wird und wie spannend sein Abenteuer gegen HYDRA ist. Die Geschichte ist nie verwirrend oder kompliziert.

Der komplette Film ist in seiner Erzählweise auf Spannung fixiert. Die kommt mit fortlaufender Filmdauer auch immer wieder auf und fällt leider genauso schnell wieder ab. Die Spannung ist aber wunderbar mit der Action kombiniert, sodass das Ganze sehr unterhaltsam und gut anzusehen ist. Abgerundet wird das alles durch einige Spezialeffekte, die einen großen Teil der Action ausmachen.

Gefühle werden in einem Nebenstrang der Geschichte zugelassen und dort passen sie wunderbar hin. In ihrer Tragweite und Authentizität sind sie sehr gut nachzuvollziehen. Im Hauptstrang werden – actionfilmmäßig – wenige Gefühle gezeigt.

Nahezu alle Charaktere sind sehr originell und bodenständig. Steve Rogers wird sehr sympathisch dargestellt und die Besetzung durch Chris Evans passt sehr wunderbar ins Bild.
Die Laufzeit ist sehr zufriedenstellend. Man ist in keiner Minute gelangweilt und die Story wird angemessen lang erzählt ohne das Gefühl zu haben, dass der Zuschauer irgendwas verpasst haben könnte.

Die Filmmusik ist meistens unterstützend und zurückhaltend. Es gibt einen Song, der im Film richtig integriert ist. Der ist aber eher schwach und dient einzig und allein der Unterhaltung. Es gab allerdings einige Szenen, in denen die Musik sich leider in den Vordergrund gedrängt hat und, wenn auch nur kurz, vom Geschehen abgelenkt hat.

Die Kameraführung war solide und unauffällig. Es gibt kaum Totalen und wenig Detailaufnahmen. Positiv fällt auf, dass in den Actionszenen ein scharfes Bild bestehen bleibt und sonst ist die Bildqualität sehr zufriedenstellend.

Meine Meinung:
Ich mag Comicverfilmungen und mit „Captain America – The First Avenger“ sieht man einen Teil des „Marvel Cinematic Universe“. Auch wenn ich eher die DC Comics lieber mag, fühle ich mich dennoch sehr unterhalten.

Alles in allem macht man mit diesem Film keinen Fehler. Die Story ist sehr einfach und verständlich gehalten. Musik und Kameraführung sind, wie bereits erwähnt, solide und meistens unauffällig.

Mir persönlich hat die Darstellung der unterschiedlichen Charaktere besonders gut gefallen und durch die Actionszenen fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Es hätte aber gerne spannender sein dürfen.

Meine Wertung:
Spannung: 6,5 von 10
Action: 8,5 von 10
Story: 6,5 von 10
Länge: 7,5 von 10
Gefühl/Emotionen: 5,5 von 10
Authentizität: 7,0 von 10
Musik: 6,0 von 10
Kameraführung: 6,0 von 10
GESAMT: 6,7

Reihenfolge:
1. Captain America – The First Avenger
2. The Return of the First Avenger

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