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Pets

Titel: Pets (engl. „The Secret Life of Pets“)
Genre: Animationsfilm
Regie: Chris Renaud / Yarrow Cheney
Musik: Alexandre Desplat
Produzenten: Chris Meledandri / Janet Healy
Dauer: ca. 83 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016
Altersfreigabe: FSK 0

„Weißt du eigentlich, was deine Haustiere machen, wenn du nicht zuhause bist? Während die anderen Vierbeiner aus der Nachbarschaft ordentlich auf den Putz hauen, wartet der kleine Terrier Max sehnsüchtig auf die Rückkehr seines Frauchens. Er führt ein herrliches Hundeleben, bis eines Tages der zottelige Riesenhund Duke vor der Tür steht und Schluss ist mit der trauten Zweisamkeit. Max kann seinen Rivalen gar nicht riechen und versucht alles, um ihn loszuwerden. Doch als die beiden bei einem Spaziergang verloren gehen, müssen sie sich verbünden – denn nur gemeinsam haben sie eine Chance gegen skrupellose Tierfänger, hinterhältige Streunerkatzen und das rachsüchtige Kaninchen Snowball, die ihnen allesamt an den Kragen wollen…“
(Rückentext der DVD)

Im letzten Jahr hat meine Herzdame „Pets“ zu Weihnachten geschenkt bekommen, nun hatte sie die Idee, sich diesen Film anzusehen und ich habe da natürlich nicht nein gesagt, bin ich doch ein Freund von einem Film.

„Pets“ hätte auch genau so gut einen anderen Titel haben können. „Das tierische Abenteuer von Max und Duke“ wäre wohl nur nicht eingängig genug, aber im Grunde ist dieser Film genau das: Ein Abenteuer von Max und Duke und wir dürfen Zeuge sein.

Die Geschichte dreht sich um ebenjene Hunde, die eigentlich Rivalen sind und gemeinsame Sache machen müssen, um weder von Tierfängern gefasst noch von Streunerkatzen vermöbelt zu werden und dann ist da ja auch noch das Kaninchen Snowball, welches nach Rache sinnt.
Für zwei (Haus-)Hunde ist das jede Menge Abenteuer, vor allem wenn alles an einem Tag passiert. Denn die Geschichte von „Pets“ spielt sich innerhalb eines Arbeitstages ab, an dem das Frauchen nicht weiß, was mit ihren beiden Hunden passiert. Das Witzige an diesem Streifen ist, dass alles in der Unwissenheit des Frauchens passiert.
Die Geschichte wird weitestgehend chronologisch und ohne große Kniffe, gleichzeitig aber auch sehr rasant, erzählt. Sie baut allerdings auf witzigen Momenten, kuriosen Begebenheiten und vielfältigen Figuren auf.

Insbesondere die Figuren sind ein Grund, sich diesen Film anzuschauen, denn es sind nicht nur Hunde am Start, sondern darüber hinaus auch Vögel, Meerschweinchen und Katzen. Alle Charaktere sind individuell und ausgefallen, obendrein unterscheiden sie sich optisch immer von den anderen. Im Grunde sind Max und Duke der Dreh- und Angelpunkt des Streifens, all die anderen Haustiere bekommen aber genügend Zeit, um sich in die Geschichte einzubringen. Es reichen kurze Augenblicke, um entsprechend den Charakter des Tieres zu erkennen und seine Ausrichtung bzw. Intension zu verstehen. So ist Max der klassische treue Hund, der beste Freund des Menschen. Die Katze Chloe hingegen ist eher verfressen, faul und antriebslos. So hat jede Figur ein-, zwei Merkmale, die ganz charakteristisch für sie ist.

Die Animationen sind gut und erinnern, zumindest bei den Menschen, an „Ich – Einfach unverbesserlich“ oder „Minions“. Das liegt wohl am produzierenden Studio. Die Tiere sind alle sehr individuell gestaltet und schaffen es rein optisch zu überzeugen. Die übrigen Animationen bzw. die Umgebung/Kulisse ist sehr authentisch. Man weiß, dass sich alles in New York abspielt, aber dadurch, dass der Zuschauer alles aus der Sicht der Tiere sieht, wirken die Häuser überdimensional groß. Technisch sind alle Animationen in „Pets“ einwandfrei.

Pointierte Witze gibt es im ganzen Streifen über nicht, dafür allerdings einige sehr witzige Situationen und Sprüche, die immer wieder zum Lachen animieren. Auch die Erwachsenen werden sich da das ein oder andere Mal den Bauch halten müssen. Die meisten Dinge werden allerdings beim zweiten Mal schauen nicht mehr so sehr zünden, wie bei der Erstsichtung. Die witzigen Momente sind alle an die Zielgruppe Kinder angepasst und daher nie plump oder anzüglich.

Musikalisch bietet „Pets“ viele unterstützende Melodien und wenige Lieder zum Mitträllern. Ich finde das immer sehr schade, da dieses Stilmittel in Disneyfilmen immer wieder aufgegriffen wird und etwas Besonderes für Kinder ist. Die Musik war nie unpassend, aber die melodischen Stücke haben nicht einen halb so hohen Unterhaltungswert wie die übrigen Songs.

Alles zusammen genommen ergibt es einen für Kinder sehr spannenden Film, der mit Sicherheit auf der großen Leinwand noch besser anzuschauen ist als auf DVD. Aber auch die Erwachsenen werden Interesse an den Figuren, der Handlung und den Ereignissen haben. „Pets“ richtet sich allerdings eindeutig an die Kinder, deshalb werden ebenjene mehr gefesselt sein als ihre Eltern, Tanten oder Onkels.

Meine Meinung:
„Pets“ hat mir grundsätzlich gefallen, aber ich habe die Geschichte sehr schnell und ebenso leicht durchschauen können. Es hat dennoch Spaß gebracht, sich diesen Streifen anzuschauen. Zwar empfand ich die Animation der Tiere sehr gelungen, allerdings erinnerten mich die wenigen Bilder der Menschen zu sehr an „Ich – einfach unverbesserlich“, da merkt man gleich aus welchem Studio der Film kommt. Ich frage mich da, ob Illumination Entertainment keine anderen Animationen kann.

Alles in allem bleibt zu sagen, dass „Pets“ ein, für Kinder, spannender Film ist, der durchaus zu unterhalten weiß. Durch seine rasante Erzählweise lässt der Film auch nie Langeweile aufkommen.
Meiner Meinung nach kann man sich „Pets“ sehr schön ansehen, vor allem glaube ich, dass er auf der großen Leinwand besser gekommen wäre als auf dem heimischen TV-Gerat.

Meine Wertung:
Spannung: 7,5 von 10
Animationen: 8,5 von 10
Humor: 7,0 von 10
Story: 6,5 von 10
Länge: 7,0 von 10
Musik: 6,5 von 10
GESAMT: 7,2

Der Lorax

IMG_6659Titel: Der Lorax (engl. „Dr. Seuss´ The Lorax“)
Genre: Animationsfilm
Regie: Chris Renaud / Kyle Balda
Musik: John Powell
Produzenten: Janet Healy / Christopher Meledandri
Dauer: ca. 86 Minuten
Erscheinungsjahr: 2012
Altersfreigabe: FSK 0

„Der 12-jährige Ted würde alles tun, um einen echten Truffula-Baum zu finden und so das Mädchen seiner Träume zu beeindrucken. Doch Bäume gibt es in seiner Heimatstadt Thneedville schon lange nicht mehr. Auf seiner abenteuerlichen Suche nach dem letzten Baumsamen stößt Ted auf die unglaubliche Legende vom Lorax, dem charmanten, aber mürrischen Waldmeister, der für die Bäume spricht.“
(Rückentext der BluRay)

„Der Lorax“ war schon seit Veröffentlichung ein Film, den ich immer mal sehen wollte. Nun hat es sich endlich ergeben und ich bin echt erleichtert und froh, dass ich es einrichten konnte, ihn zu sehen.

Die Geschichte von „Der Lorax“ ist nicht chronologisch erzählt, sondern eher in viele Rückblenden aufgeteilt. Dabei ist die Erzählweise zweigeteilt: Durch ein einfaches Voranschreiten der Geschichte bekommt der Zuschauer alles Wichtige mit, aber auch durch eine musicalhafte Inszenierung werden Handlung, Orte und Personen teilweise vorgestellt und weiter entwickelt.

Bei der Spannung schafft es „Der Lorax“ nicht nur, die Kinder zu überzeugen, sondern auch die Erwachsenen. Durch eine teilweise wegweisende Geschichte und einen klaren Appell an das Publikum, wird der Zuschauer animiert am Ball zu bleiben. Langeweile kommt dabei nie auf.

Ein solcher Film lebt von seinen Animationen. Diese sind bei „der Lorax“ besonders gut gelungen. Es ist nicht nur so, dass der Film total bunt und genauso schrill ist, nein, er sieht auch noch so aus wie gemalt. Ich hatte das Gefühl zu wissen, wie sich die Fasern der Bäume anfühlen. Die animierten Personen und Tiere waren eher realitätsnah, der Lorax hingegen war sehr phantasievoll und sah für mich immer aus wie ein Kuscheltier. In meiner Phantasie hat er sich auch mindestens genau so toll angefühlt.

Der Humor besticht durch seine Situationskomik. Irgendjemand macht immer etwas, das einem ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Der Witz war aber dabei nie plump, sondern total süß und liebenswert. Im Allgemeinen verlieh der Humor dem ganzen Streifen eine unglaublich liebenswerte Art, sodass die meisten Figuren für die Dauer des Films im Herzen des Publikums verweilen – vielleicht sogar darüber hinaus.

Die Musik war kinderfreundlich und animiert zweifelsohne zum Mitsingen oder Mittanzen. Sie ist auch nicht so disneyhaft, sondern hat ihre eigenen Merkmale, die aber nicht minder herzlich oder schön sind. Ein gravierender Unterschied zu den Disney-Liedern ist, dass bei Disney in der Regel einzelne Charaktere oder Figuren ein Lied singen und bei „Der Lorax“ ist es eher so, dass alle anfangen ein Lied zu schmettern.

Meine Meinung:
„Der Lorax“ – ein abendfüllender Familienfilm mit einer klaren Aussage. Aber ich muss etwas ausholen: Die Geschichte war herzerwärmend, die Figuren toll animiert und die Musik hervorragend. Das, was der Film einem sagen will oder kann, könnte nicht unterschiedlicher sein. Zum einen animiert er, an seinen Zielen festzuhalten und niemals aufzugeben, zum anderen sagt er aber auch, dass das, was wir auf der Erde haben, schützenswert ist und nicht sinnlos zerstört werden sollte. Alles natürliche Leben hat ein Recht darauf, sich zu entfalten und in Harmonie mit anderem Leben zu koexistieren.

Bei allem, was der Film so aussagt, empfand ich keine Langeweile, sondern fühlte mich die ganze Zeit über gut unterhalten.
Mit 86 Minuten Laufzeit empfand ich den Film etwas kurz, obwohl quasi alles gesagt wurde, aber dennoch sehnte ich mich noch nach den tollen Figuren und wollte unbedingt noch etwas mehr Zeit mit ihnen haben.

Ein kleines Highlight ist der Synchronsprecher des Lorax: Er wird im Deutschen, wie auch in der Originalfassung, von Danny DeVito gesprochen.

Alles in allem kann ich den Streifen guten Gewissens weiterempfehlen, insbesondere Kindern und solchen, die im Herzen Kind geblieben sind.

Meine Wertung:
Spannung: 8,0 von 10
Animationen: 10 von 10
Humor: 7,0 von 10
Story: 8,5 von 10
Länge: 7,0 von 10
Musik: 8,0 von 10
GESAMT: 8,1

Ich – Einfach unverbesserlich 2

IMG_2729Titel: Ich – Einfach unverbesserlich 2 (engl. „Despicable Me 2”)
Genre: Animationsfilm
Regie: Pierre Coffin / Chris Renaud
Musik: Heitor Pereira / Pharrell Williams
Produzenten: Janet Healy / Chris Meledandri
Dauer: ca. 94 Minuten
Erscheinungsjahr: 2013
Altersfreigabe: FSK 0

„Ex-Superschurke Gru lebt ein beschauliches Leben mit seinen Adoptivtöchtern Margo, Edith und Agnes. Als mysteriöse Dinge in der Stadt passieren, vermutet die ‚Anti-Verbrecher-Liga‘ fiese Machenschaften eines neuen Bösewichts dahinter und bittet Gru um Hilfe: Zusammen mit der cleveren Agentin Lucy soll er die Welt retten. Seine hoch motivierten gelben Minions unterstützten ihn dabei nach besten Kräften. Allerdings sorgt ihre blinde Begeisterung für jede Menge Chaos…“
(Rückentext der DVD)

In seiner Fortsetzung zeigt und Gru einmal mehr, was in ihm steckt. Und ähnlich wie im Vorgänger wissen er und die drei kleinen Mädchen zu überzeugen.

Die Story ist wieder sehr für Kinder geeignet und bereitet dem Zuschauer großen Spaß. Die Minions sind sehr speziell in der Geschichte eingebunden und machen einen großen Teil des Charmes aus.

Wo man im ersten Teil noch wissen möchte, was aus Gru wird, ist es im zweiten Teil eher der Auftrag, den er von der „Anti-Verbrecher-Liga“ bekommen hat, das wirklich Spannende am Film. Das macht die Figuren zwar nicht uninteressant, aber sie rücken merklich in den Hintergrund.

Die Länge ist mit 94 Minuten etwa gleich zum Vorgänger und ist ebenfalls sehr kindgerecht. Dem Zuschauer wird es aber bei weitem nicht so lange vorkommen, da der Film in seiner Zeit sehr unterhaltsam und fesselnd ist.

Der Humor ist sehr kinderfreundlich, wobei die Erwachsenen den Film ebenfalls sehr lustig finden können. Die kleinen gelben Minions sind eine feste Institution und machen daher einen Großteil der Gags aus. Es werden leider weniger Witze oder situationsbedingte Komik durch andere Charaktere erzeugt, das lässt sie dann eher statisch und eindimensional wirken, obwohl wesentlich mehr Potential dahinter steckt.

Der Film lebt von seinen Animationen. Dem Zuschauer wird von der Machart und der Umsetzung genau so viel geboten wie im Vorgänger. Auch wenn die Kulissen nicht die Gleichen sind, sind sie dennoch auf kreative Art und Weise umgesetzt. Die Kameraführung ist absolut solide, aufgewertet wird sie durch einige Detailaufnahmen. Eine positive Veränderung zum ersten Teil ist unter anderem, dass es mehr „dunkle“ Szenen gibt. Das Publikum findet sich also öfter in einem dunklen Verschlag oder einem abgedunkelten Geheimlabor wieder als noch im ersten Teil.

Die Musik ist nahezu die Gleiche wie im ersten Teil. Ein paar richtige Lieder mit Ohrwurmpotential und der Rest ist eher unterstützend und unauffällig.

Meine Meinung:
„Ich – Einfach unverbesserlich 2“: Die Fortsetzung muss sich gewiss nicht hinter dem erfolgreichen ersten Teil verstecken. Er ist eine klassische Folgegeschichte, die auch für sich selbst stehen kann.
Der Film hat vieles zu bieten. Ich wurde sehr gut unterhalten und da ich den ersten Teil schon kenne, wusste ich auch, worauf ich mich einlasse.
Kinder werden den Film lieben, doch auch die, die welche geblieben sind, werden definitiv nicht enttäuscht.
Die Animationen und die sehr kreativ gestalteten Charaktere machen diesen Film empfehlenswert. Doch auch die Geschichte macht den Streifen sehenswert.

Meine Wertung:
Spannung: 6,0 von 10
Animationen: 8,5 von 10
Humor: 6,0 von 10
Story: 7,5 von 10
Länge: 8,0 von 10
Musik: 6,0 von 10
Kameraführung: 7,5 von 10
GESAMT: 7,1

Reihenfolge:
1. Ich – Einfach unverbesserlich
2. Ich – Einfach unverbesserlich 2

Spin Off:
Minions

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Ich – Einfach unverbesserlich

IMG_2825Titel: Ich – Einfach unverbesserlich (engl. „Despicable Me”)
Genre: Animationsfilm
Regie: Pierre Coffin / Chris Renaud
Musik: Heitor Pereira / Pharrell Williams
Produzenten: John Cohen / Janet Healy / Chris Meledandri
Dauer: ca. 91 Minuten
Erscheinungsjahr: 2010
Altersfreigabe: FSK 0

„Inmitten einer farbenfrohen Vorstadtidylle aus gepflegten Gärten und aufgeräumten Anwesen hockt ein schwarzes Haus mit einem verwahrlosten Rasen davor. Hier befindet sich das Geheimversteck des gruseligen Gru, der mit einer Armee kleiner gelber Minions DIE GANZE WELT EROBERN WILL!
Sein neuster Plan: Er will den Mond KLAUEN! Gefrierstrahler, Schrumpfkanonen und andere wahnwitzige Waffen sollen ihm helfen, jeden Gegner ratzfatz aus dem Weg zu räumen. Als aber drei kleine Waisenmädchen auftauchen, die ihn unbedingt als ihren Papi haben wollen, gerät Grus guter Ruf als SUPERSCHURKE ernsthaft in Gefahr…“
(Rückentext der DVD)

In jedem steckt etwas Gutes. Gru zeigt uns auf unterhaltsame Weise, dass der Mond nicht das Wichtigste im Leben ist.

Mit einer zauberhaften Story und ebenso schönen Charakteren sollte „Ich – Einfach unverbesserlich“ einen Platz im Herzen des Publikums haben. Eine verständliche Geschichte, deren Quintessenz für Groß genau so wichtig und richtig ist, wie für Klein: Es sind nicht die materiellen Dinge, die uns glücklich machen. Wirklich jeder kann sich von diesem Film angesprochen fühlen, denn für die Kinder ist es ein toller Animationsfilm und für Erwachsene kann es als eine Erinnerung dienen, ein Zurückbesinnen auf wichtigere Dinge. Die Erzählweise ist von Anfang an kindgerecht und dabei nie langweilig oder eintönig.

Für Kinder, und für solche die es geblieben sind, ist der Film spannend. Vor allem die Figuren halten den Zuschauer gefesselt vor dem TV-Gerät. Die Mädchen sind witzig, niedlich und herzerweichenden und Gru möchtet man dabei beobachten, wie er wieder Liebe und Großherzigkeit in sein Leben lässt. Doch auch die Geschichte an sich schafft eine nicht zu verachtende Spannung. Der Zuschauer will naturgemäß ein Showdown zwischen Gru und seinem Widersacher sehen.

Die Animationen sind alle sehr originell. Gru mit seiner riesigen Nase, die drei Waisenkinder mit ihren detailreichen Gesichtern und die kleinen verrückten und sehr witzigen Minions. Der Film lebt
von seinen Animationen, welche stark von „Ice Age“ inspiriert scheinen.

Die Länge von „Ich – Einfach unverbesserlich“ ist absolut kindgerecht. Mit ca. 91 Minuten hat dieser Film eine optimale Länge. Langeweile kommt in der Zeit nie auf.
Der Humor ist wirklich sehr einfach gehalten. Besonders witzig sind allerdings die Situationskomik und das Sprechverhalten der Minions.
Die Filmmusik ist ausschließlich unterstützender Natur. Die Ausnahme bilden wenige Songs, einer davon ist in der Anfangssequenz. Dieser heißt „Despicable Me“ und bildet auch gleichzeitig den Titelsong.

Im Bereich der Kameraführung wird solide Arbeit geleistet. Die Animationen sind gut gelungen und die Kulissen sind alle sehr hell. Im Allgemeinen gibt es nur wenige Szenen, in denen es dunkel ist. Die Aufnahmen sind durch die überzeichneten Charaktere, die obendrein realitätsfern sind, abgerundet. Der Film hat auch einige witzige Detailaufnahmen zu bieten, insbesondere die Erfindungen strotzen vor liebevollen Details.

Meine Meinung:
Mit „Ich – Einfach unverbesserlich“ macht man so gut wie nichts falsch. Er bietet Unterhaltung für die ganze Familie und wird in der ganzen Zeit nicht langweilig. Die Story ist sehr einfach gehalten und absolut kinderfreundlich.

Die Animationen und die überzeichneten Charakter entertainen auf ganzer Linie und sind auch noch nach Tagen in den Erinnerungen präsent. Die Filmmusik ist auch sehr gut gelungen, die ein zwei richtigen Songs, die nicht unterstützend sind, sind eingängige Ohrwürmer.

Letzten Endes kann ich jeden den Film empfehlen, ob für einen DVD-Abend mit der Familie oder allein, jeder kommt auf seine Kosten und wird definitiv unterhalten.

Meine Wertung:
Spannung: 6,0 von 10
Animationen: 8,5 von 10
Humor: 6,0 von 10
Story: 7,5 von 10
Länge: 8,0 von 10
Musik: 6,0 von 10
Kameraführung: 7,5 von 10
GESAMT: 7,1

Reihenfolge:
1. Ich – Einfach unverbesserlich
2. Ich – Einfach unverbesserlich 2

Spin Off:
Minions

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