Gib mir Fünf! – Eine Handvoll Filme #1: Dauerbrenner

Herzlich willkommen zu der ersten Ausgabe von „Gib mir Fünf! – Eine Handvoll Filme“. Auf die Idee dieser Kategorie bin ich durch die liebe Jil von „Jil´s Blog“ gekommen. Sie hat nämlich einen tollen Beitrag zu ihren „Top 5 Dauerbrennern“ verfasst, weil sie das gleiche Problem hat wie ich. In Zeiten eines Überangebots an Filmen und Serien durch Netflix, Amazon Prime, Disney+ und Co. weiß man oft nicht mehr, was man schauen soll. Da liegt es nahe, sich damit zu beschäftigen, was man ohnehin vor Ort hat, wie z. B. die eigene DVD-Sammlung. Von vielen meiner Filme habe ich eine klare Vorstellung und weiß, was mich da erwartet. Die meisten dieser rund 800 DVDs habe ich schon mindestens einmal gesehen und kann schon ziemlich genau sagen, worum es geht und wie sie mir gefallen haben.
Jil erzählt auf eine sehr angenehm persönliche Art und Weise, zu welchen Filmen sie greift. Ich möchte die Gelegenheit beim Schopfe packen und es ihr gleichtun.
Nur zur Erklärung: Das ist keine Liste meiner liebsten Filme, sondern einfach eine Liste derer, die ich gerne schaue und immer wieder gucken kann. Eben ein echter Dauerbrenner.

Es gibt einige Filme, die es nicht auf die Liste geschafft haben und die Wahl fiel mir wirklich schwer. Bevor ich zu meinen „Dauerbrennern“ komme, möchte ich die anderen Filme kurz würdigen. Knapp nicht dabei sind „Zurück in die Zukunft“, „Good Will Hunting“, „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, „Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück“, „Nerve“, „Forrester Gefunden“, „Kingsman: The Secret Service“, „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“ oder „Rock N Rolla“. Auch sind „Gamer“, „Codname U.N.C.L.E.“, „Interstellar“, „La La Land“, „Waterworld“ oder „Watchmen“ leider nicht dabei. Es sind also eine ganze Reihe guter Filme nicht auf der Liste der „Dauerbrenner“, aber sie hätten es alle sehr verdient gehabt. Es heißt auch nicht, dass die anderen Filme „besser“ wären, sondern von mir einfach immer geschaut werden können.

„König der Wellen“ (2007)
Also wirklich. „König der Wellen“ hat mich bereits seit seinem Erscheinen fasziniert. Zum einen sind Pinguine eines meiner beiden Lieblingstiere und zum anderen hat der Film einen sportlichen Einschlag. Gepaart mit guter Musik und Dokumentations-Elementen und schon bin ich hin und weg. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich „König der Wellen“ schon gesehen habe, doch trotzdem ist er ein recht junges Mitglied meiner DVD-Sammlung. Seit 2017 befindet er sich als Harddisc in meinem Besitz und ist damit eines meiner Juwelen.
Ich schaue diesen Film einfach gerne an und lasse mich dabei von Cody, Big Z und Chicken Joe auf witzige und charmante Weise unterhalten.

„Almost Famous“ (2000)
Zum ersten Mal habe ich dieses autobiographische Werk Anfang der 2000er im Free-TV gesehen und auch wenn ich damals nur die letzten 40 oder 50 Minuten mitbekommen habe und damit mehr als die Hälfte verpasst habe, war ich schwer begeistert. Noch bis Mitte/Ende der 2000er habe ich die Fernsehzeitung Woche für Woche nach diesem Film gescannt, um ihn auch ja nicht zu verpassen. Noch bevor ich ihn ein weiteres Mal im TV sehen konnte, habe ich ihn mir irgendwann auf DVD gekauft und seitdem zig Mal geschaut. Die Geschichte um den 15-jährigen William, der eine Titelgeschichte für den Rolling Stone schreiben soll und dafür eine Rockband auf der Tour begleitet, ist nicht nur wundervoll erzählt, sondern auch mit einem richtig starken Soundtrack gesegnet.

Pulp Fiction“ (1994)
Das erste Mal habe ich diesen Film 2005 oder 2006 gesehen. Schon damals war er Kult. Die Mischung aus all dem, was Quentin Tarantino schlussendlich auf die Leinwand gebracht hat, ist auf so viele Arten und Weisen verrückt und unterhaltsam. Die Absurdität der Dialoge sucht immer wieder seinesgleichen und findet leider nur in den allerseltensten Fällen einen ähnlich gearteten Streifen. Bei genauerer Betrachtung heißt es aber oft auch: Regisseur? Quentin Tarantino! „Pulp Fiction“ war mein erster Tarantino (in gewisser Weise hat dieser Streifen mich auf eine neue Ebene des Verständnisses gehoben und ich werde ihm immer sehr dankbar dafür sein). Nicht umsonst habe ich diesen Streifen wohl auch mit Abstand am häufigsten gesehen.

The Dark Knight“ (2008)
HEATH LEDGER IST DER JOKER!
Mehr sollte es nicht brauchen, um zu erklären, warum ich diesen Film immer wieder sehen kann, ich führe es trotzdem gerne aus.
Atmosphärisch wurde ein Film inszeniert, nein, zelebriert, der unter den Comicverfilmungen seinesgleichen sucht. Auch im Genre der Actionthriller ist „The Dark Knight“ eine Bank. Wenn man sich von dem Gedanken befreit, dass es eigentlich eine Comicverfilmung ist und dann ganz wertfrei dieses Werk beurteilt, dann komme ich zu keiner geringeren Einschätzung als: Meisterhaft! Dieser Film verbindet einfach so unfassbar viele Elemente miteinander und lässt sie wirken, dass man eigentlich nicht anders kann, als ihn sich wieder und wieder und wieder anzuschauen.

Warrior“ (2011)
Ich habe mich mal dabei erwischt, wie ich an einem verregneten Sonntagmorgen zu diesem Film gegriffen habe und ihn angeschaut habe, weil ich nicht wusste, was ich mir sonst anschauen kann. Gut, andere würden vielleicht frühstücken, aber mich dürstete es nach einem Film.
Noch immer bin ich sehr froh darüber, dass ich diese – in Deutschland – Direct-to-DVD-Veröffentlichung entdeckt habe. Seitdem ich ihn das erste Mal sah, war es wie Liebe auf den ersten Blick. Es war ein „nicht mehr loslassen können“, ein „vollkommen überwältigt sein“, sodass ich ihn nicht nur mehrfach gesehen habe, sondern auch jedem, der es hören – oder nicht hören – wollte, empfohlen, geschenkt oder ausgeliehen habe.
Es ist immer stimmungsabhängig, zu welchem Film ich greife, doch „Warrior“ ist der Film, der zu jeder Stimmung passt.

Und damit bin ich am Ende meiner „Dauerbrenner“. Die Filme, die vielleicht nicht meine Lieblingsfilme sind, aber trotzdem sehr hoch im Kurs stehen, täglich geguckt werden zu können.

An dieser Stelle könnt ihr euch ein Bild von Jils Dauerbrennern machen, die sie auf ihrem Blog veröffentlicht hat.

2 Gedanken zu „Gib mir Fünf! – Eine Handvoll Filme #1: Dauerbrenner

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