Zwei Kurze, bitte! #4

In der heutigen Ausgabe von „Zwei Kurze, bitte!“ dreht sich alles um Protagonisten in komischen Anzügen. Mit von der Partie sind „Max Steel“, eine Low-Budget-Adaption einer Animationsserie mit Andy Garcia in einer Nebenrolle und „The Call Up“, einem Science-Fiction-Thriller.

Titel: Max Steel (2016)
Regie: Stewart Hendler
Genre: Science-Fiction

In „Max Steel“ aus dem Jahr 2016 dreht sich alles um den Schüler Max, der auf einmal anfängt, besondere Kräfte zu produzieren. Er kann sie allerdings nicht kontrollieren und da kommt das Alien Steel ins Spiel, der mit Max eine Symbiose eingehen kann, um die Energie kontrollierbar zu machen. Natürlich gibt es auch Mächte, die es auf Max und Steel abgesehen haben und dann ist da auch noch die mysteriöse Geschichte um Max’ Vater.
Dass Stewart Hendler eigentlich aus dem Horror-Genre kommt, spürt der Zuschauer auch bei diesem Film. Besonders zu Beginn wird mit der Atmosphäre so gut gespielt, dass teilweise eine sehr bedrückende Stimmung erzeugt wird, die sich nach ca. 15 bis 20 Minuten komplett aufgelöst hat. Ab da nimmt das Unheil im Prinzip seinen Lauf und die vorhersehbare Geschichte wird eigentlich nur von der unglaubwürdigen und schlechten darstellerischen Leistung übertrumpft. In einer Zeit, in der es gut konzipierte Comic-Multiversen gibt, braucht man diesen „Superhelden“ allerdings nicht. Lasst lieber die Finger weg.

Titel: The Call Up (2016)
Regie: Charles Barker
Genre: Science-Fiction / Thriller

In diesem Science-Fiction-Thriller werden acht erfolgreiche Gamer zu einem Betatest einer hochmodernen Virtual-Reality-Simulation nebst Kampfanzug und allem Schnickschnack eingeladen. Die Spieler sollen virtuelle Terroristen töten, Anreiz ist dabei sogar ein Preisgeld für den besten Spieler. Jedoch gibt die Ausrüstung reales Feedback und so wird aus einem Computerspiel plötzlich ein Spiel auf Leben und Tod.
Um es kurz zu fassen: Dieser Film hat Nichts! Die Schauspieler sind schlecht, die Synchronisation ist miserabel, die Effekte nicht vorhanden. Emotionen und Echtheit sind absolut nicht gegeben und die Story findet man in „Gamer“ oder dem Anime „Sword Art Online“ um ein Vielfaches besser präsentiert. Auch hier lieber die Finger von diesem Film lassen, er ist nicht nur Zeit, sondern auch Geldverschwendung.

3 Gedanken zu „Zwei Kurze, bitte! #4

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