John Wick

John Wick_CoverTitel: John Wick
Genre: Action
Regie: Chad Stahelski / David Leitch
Musik: Tyler Bates / Joel J. Richards
Produzenten: Basil Iwanyk / David Leitch / Eva Longoria / Michael Witherill
Dauer: ca. 101 Minuten
Erscheinungsjahr: 2014
Altersfreigabe: FSK 16

„John Wick, berühmt-berüchtigt als bester Hitman der Branche, ist nach seinem letzten Auftrag endgültig aus dem Geschäft ausgestiegen. Als er von Mitgliedern seines ehemaligen Gangster-Syndikates brutal überfallen wird, ahnen diese nicht, mit wem sie sich angelegt haben. Getrieben vom eiskalten Wunsch nach Rache, taucht John abermals in die Unterwelt New Yorks ab, um ein für alle Mal mit seiner Vergangenheit abzuschließen.“
(Rückentext der BluRay)

„John Wick“ ist wieder einer dieser Filme, die ich im Kino gesehen habe. Auf einer großen Leinwand hat er sich sehr gut anschauen lassen, aber wie gut funktioniert er auf dem Fernseher? Mit Erscheinen der BluRay hatte mir meine Herzdame eine Überraschung machen wollen. Ist es ihr gelungen?

Bei „John Wick“ dreht es sich um den ehemaligen Auftragskiller John Wick, der überfallen und ausgeraubt wird, der das aber nicht auf sich sitzen lässt und nach Rache sinnt.

Die Story ist nicht sehr gehaltvoll, aber spannend und zum Teil emotional erzählt und das macht diesen Film so sehenswert.
Der ganze Film wird eigentlich in einer großen Rückblende erzählt, doch über die Dauer des Filmes verliert man ganz leicht diesen Gedanken, da innerhalb dieser Rückblende die Erzählweise linear ist. Eine Stimme aus dem Off gibt es nicht, sodass der Umstand der Rückblende dem Zuschauer nicht präsent bleibt.

Es gibt viele Motive in Filmen, die immer für besonders viel Spannung sorgen. Rache ist einer dieser Antriebe und kann auf vielfältigste Art und Weise inszeniert werden. Spannungstechnisch muss ich sagen, dass der Streifen wenige Überraschungen parat hat und die Geschichte weitestgehend vorhersehbar ist und bleibt. Allerdings heißt es nicht, dass „John Wick“ ein langweiliger Film ist, ganz im Gegenteil. Die Actionsequenzen sind einfach sehr gut inszeniert und gemacht. Technisch auf einem sehr hohen Niveau. Die ganze Zeit sieht man Dinge, die unglaublich cool aussehen, sei es ein Kampf in der Mitte des Filmes oder eine Spritztour mit dem ´69er Mustang gleich zu Beginn.
Auch wenn das alles nicht im klassischen Sinne spannend ist, so ist es doch immer sehr schön anzusehen und überaus interessant.

Ausnahmen bestätigen die Regel, so auch bei den Emotionen, die allesamt sehr lose bzw. schwach sind. Die Ausnahme ist der Motivator und, zumindest indirekt, Grund, weshalb John auf Rache aus ist. Aber auch sonst findet man viele Gefühle, die eher schwach bis mittelmäßig ausgeprägt sind. In der Kombination ist es aber auch okay, da an dem Filmspaß wenig gerüttelt wird. „John Wick“ hätte es allerdings definitiv nicht geschadet, wenn man sich in dem Punkt der Emotionen mehr „Mühe“ gegeben hätte.
Neben Keanu Reeves ist Willem Dafoe ein bekannter Schauspieler. Der Rest wird nicht sonderlich geläufig sein. Als (ehemaliger) Wrestler ist Kevin Nash wohl noch der bekannteste unter all den Nebendarstellern. Mikael Nyqvist ist allerdings durch seine Mitwirkung in diversen Fernsehfilmen und Krimireihen aus Schweden ein Begriff. Tatsächlich heißt es nicht, dass die Leistung schwach oder schlechter wäre. Die ganzen Darsteller sind überwiegend Antagonisten und man nimmt es ihnen ab. Die Figuren sind glaubhaft und bewegen sich in diesem Film auf einem durchaus überzeugenden Niveau.

Die Musik ist unterstützend und hat wenige Überraschungen parat. In aufregenden Momenten hilft sie dabei mit, dass es spannend wird oder bleibt. In Actionsequenzen funktioniert die Musik auch in eine andere Richtung. Sie ist nie überpräsent oder stiehlt dem Film die Show, stattdessen bewegt sie sich auf einem soliden Niveau.

Die Laufzeit beträgt ca. 101 Minuten und damit lässt sich „John Wick“ zumindest zeittechnisch gut anschauen. Inhaltlich reicht diese Zeit aus, allen wichtigen Figuren genügend Platz zu geben, um sich zu entfalten. Unnötige Längen gab es keine.

John Wick_DVDMeine Meinung:
„John Wick“ hat mir nicht nur auf der großen Leinwand gefallen, sondern auch auf dem etwas kleineren Fernseher. Die Überraschung meiner Herzdame ist also geglückt. Auch wenn ich diese BluRay schon seit einem guten Jahr hier liegen habe, kam ich erst jetzt dazu, sie anzuschauen.

Als Actionfilm ist „John Wick“ sehr unterhaltsam und kurzweilig. Keanu Reeves spielt eine wirklich gute Rolle und auch hierzu gab es schon Ankündigungen dahingehend, dass es eine Fortsetzung mit ihm in der Hauptrolle geben wird. Ich bin gespannt.

Punktabzug gab es dennoch, da zwar vieles gut, aber nichts perfekt war. Actionfilmfans bekommen allerdings was für ihr Geld.

Meine Wertung:
Spannung: 8,0 von 10
Story: 7,0 von 10
Action: 8,5 von 10
Länge: 8,5 von 10
Gefühl/Emotionen: 6,5 von 10
Authentizität: 9,0 von 10
Musik: 7,0 von 10
GESAMT: 7,8

Reihenfolge:
1. John Wick
2. John Wick: Kapitel 2

Ein Gedanke zu „John Wick

  1. Pingback: John Wick: Kapitel 2 – zacksmovie

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