How I Met Your Mother (Staffel 1)

IMG_2079Titel: How I Met Your Mother (Season 1)
Idee: Carter Bays / Craig Thomas
Genre: Sitcom
Titellied: The Solids – Hey Beautiful
Dauer: 22 Folgen à ca. 22 Minuten
Erscheinungsjahr: USA: 2005 / Deutschland: 2008
Altersfreigabe: FSK 12

„Ted (Josh Radnor) ist 27, angehender Architekt und Single. Zusammen mit seinem besten Freund Marshall (Jason Segel) teilt er sich eine WG im Big Apple. Während Marshall glücklich mit Lily (Alyson Hannigan) verlobt ist, befindet sich Ted noch auf der Suche nach der Frau fürs Leben. Im Jahr 2030 erzählt er hier in Episoden seinen Kindern, wie er deren Mutter kennen gelernt hat. Wie sich zeigt, hat Ted es sich nicht leicht gemacht. So rauscht er in seinen Berichten von einem verrückten Abenteuer ins andere. Mit Schuld daran ist sein großmäuliger Kumpel Barney (Neil Patrick Harris): Der hält sich selbst für einen unwiderstehlichen Womanizer und wird nicht müde, Ted unentwegt von den Vorteilen des Single-Lebens zu überzeugen. Und dann gibt es ja auch noch die attraktive Nachrichtensprecherin Robin…
Doch hinter welcher der zahllosen Affären verbirgt sich am Ende die Mutter von Teds Kindern?“
(Rückentext der DVD)

Am Anfang war der Gedanke an einem Serien-Blog und der Arbeitstitel war „zacksseries“. Ich habe mir den Kopf zermartert und habe mich dann doch letzten Endes gegen einen eigenständigen Blog und für einen Serienteil auf meinem bereits vorhandenen Filmblog entschieden.
Warum ausgerechnet Serien? Ich verbringe seit jeher viel Zeit damit mich auf die Couch, einen Sessel oder ein Kissen auf dem Boden zu setzen und in die Röhre zu schauen. Serien lassen sich einfach besser konsumieren, wobei es bei Filmen doch ganz oft Stimmungssache ist, was man gerade schaut. Eine Serie zu gucken geht fast immer. Kurz beim Essen, kurz vor dem Schlafen gehen oder auch kurz vor einer Verabredung.
Eine Folge noch.

Meine erste Serie, natürlich wird man sie kennen, ist „How I Met Your Mother“ (Staffel 1). Warum ausgerechnet diese Serie? Eine Frage, die ich sehr leicht beantworten kann: In meinem Freundes- und Familienkreis war ich einer der ersten, der sie geschaut hat. Als dann Staffel zwei und drei im TV liefen, hörte ich von ganz vielen, dass ich mir unbedingt „How I Met Your Mother“ anschauen müsse und jedes Mal habe ich die gleiche Antwort gegeben. Den Vogel schoss meine Schwester ab, mit der ich die ersten 5 Folgen geschaut habe. Ein halbes Jahr später Jahr fragte sie mich, ob ich die Serie kennen würde, woraufhin wir dann die komplette Staffel in einer Nacht durchgezogen haben.

Unverkennbar ist das Intro, das sich seit Jahren in unser aller Köpfe gebrannt hat und uns die Gesichter der Protagonisten zeigt: Ted, Marshall, Lily, Barney und Robin. Wie eingangs im Rückentext erwähnt, erzählt Ted in ca. 22 Minuten langen Folgen seinen beiden Kindern, wie er ihre Mutter kennen gelernt hat. Dabei lässt er keine Geschichte aus und das Publikum sieht bereits in der ersten Staffel viele potentielle Mütter. Von Folge 1 an wird aber quasi ausgeschlossen, dass Robin die Mutter wird, da sie bereits dort als „Tante“ Robin bekannt ist.

Das Augenmerk bei einer Comedy-Serie sollte immer der Humor sein. Bei „HIMYM“ kann man sagen, dass er vielfältig und variabel ist. Von sexistischen Anmachen über pointierte Situationskomik bis hin zu sarkastischen Sprüchen wird dem Zuschauer sehr viel geboten. Nicht nur witzige Begebenheiten, tolle Geschichten und absurde Situationen gehören dabei zum Stilmittel. Besonders lebt der Humor vom Schnitt, der schnell, spritzig und frisch ist und auch das eingespielte Lachen ist nicht so dominant wie in anderen Sitcoms.

Die erste Staffel von „How I Met Your Mother“ zeigt dem Zuschauer schon so viel Gutes, doch nicht von Anfang an. In den Punkten der Emotionen und der Authentizität merkt man den Schauspielern an, dass es zu dem Zeitpunkt nur eine Rolle war, bis sie zu den Charakteren wurden. Das erkennt man nicht nur an der Art und Weise wie sie ihre Figuren aussehen, gestikulieren und bewegen lassen, auch vom Aussehen wird sich da, im Vergleich zu späteren Staffeln, einiges Verändern.
Noch in der ersten Folge wirkten so ziemlich alle Figuren unnatürlich, sie mussten sich offensichtlich erst einmal einspielen. Eine Steigerung der Leistung ist innerhalb der Staffel klar zu erkennen.
Josh Radnor und Ashley Williams (Ted und Victoria) sind in der gesamten ersten Staffel die herausragenden oder echtesten Figuren. Neil Patrick Harris zeigt aber in Ansätzen, was aus Barney werden kann oder wird.

Musikalisch wird „HIMYM“ überwiegend mit ruhigen und unterstützenden Klängen unterlegt, selten gibt es solche Stücke, die sich langsam steigern, um dann die Situation zu übernehmen. Viel zu selten, denn solche Momente sind immer sehr stimmungsvoll und die Musik ist dazu auch sehr gut und passend ausgewählt.

IMG_2080Meine Meinung:
„How I Met Your Mother“ – eine Geschichte, die vermutlich jeder Vater gerne seinen Kindern erzählen würde. Sie ist unglaublich komisch, lang, ausschweifend und absurd. Es passieren so viele verrückte, tolle, aber auch weniger tolle Dinge. Es geht um die große Liebe und wie man sie findet, um Freundschaft, Eskapaden und Abenteuer. Man steigt in ein Flugzeug und fliegt in eine andere Stadt, man hält an einer Idealvorstellung fest, die es nicht gibt, findet alte Sachen wieder und probiert Dinge aus, von denen man zuerst dachte, dass man sie nicht mag, um dann festzustellen, dass man sie doch mag.

Mit 22 Episoden, die auf 3 DVDs aufgeteilt wurden, hat diese Staffel auch eine gute Länge. Die Folgen vergehen wie im Flug, sodass man schnell beim Binge Watching landet und eine Staffel, wie einst ich, in einer Nacht anschaut.

Auch wenn die Serie in New York, dem Big Apple, spielt, so wird man nicht mit verrückten Orten und „Trend-Handlungen“ konfrontiert. Eine Bar, eine WG und ein paar andere Orte, mehr braucht es nicht, um „How I Met Your Mother“ zu erzählen.

Alles in allem bekommt „How I Met Your Mother“ folgende Bewertung von mir:

Meine Wertung:
Humor: 8,0 von 10
Länge: 7,5 von 10
Authentizität: 6,5 von 10
Emotionen: 7,5 von 10
Schnitt: 8,0 von 10
Musik: 7,5 von 10
GESAMT: 7,5

Reihenfolge:
1. How I Met Your Mother (Staffel 1)
2. How I Met Your Mother (Staffel 2)
3. How I Met Your Mother (Staffel 3)
4. How I Met Your Mother (Staffel 4)
5. How I Met Your Mother (Staffel 5)
6. How I Met Your Mother (Staffel 6)
7. How I Met Your Mother (Staffel 7)
8. How I Met Your Mother (Staffel 8)
9. How I Met Your Mother (Staffel 9)

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9 Gedanken zu „How I Met Your Mother (Staffel 1)

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