Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung

IMG_1894Titel: Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung (engl. „Star Wars: Episode IV – A New Hope“)
Genre: Science-Fiction
Regie: George Lucas
Musik: John Williams
Produzenten: Gary Kurtz
Dauer: ca. 120 Minuten
Erscheinungsjahr: 1977
Altersfreigabe: FSK 6

„EPISODE IV: EINE NEUE HOFFNUNG
Seit der Vernichtung der Jedi-Ritter steht die Galaxis unter der grausamen Herrschaft des Imperiums. Einer kleinen Gruppe von Rebellen, angeführt von Prinzessin Leia, gelingt es, die geheimen Baupläne für den mächtigen Todesstern zu stehlen. Das Imperium gerät in Aufruhr. Die Pläne gelangen in die Hände des einfachen Farmersjungen Luke Skywalker. Seiner Bestimmung folgend nimmt er gemeinsam mit Obi-Wan Kenobi, dem Schmuggler Han Solo, seinem Gefährten Chewbacca und den Droiden R2-D2 und C-3PO den Kampf gegen das mächtige Imperium auf, denn Darth Vader, der mächtigste Diener des Imperators, ist ihnen bereits auf der Spur.“
(Rückentext der DVD)

Nachdem ich eine kleine Schaffenspause einlegen musste, komme ich nun endlich dazu, „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ zu gucken und zu schreiben. Mit dieser Episode wird die Geschichte um Anakin Skywalker weitererzählt. Sie zeigt uns seinen Weg als Darth Vader.

Seit „Die Rache der Sith“ sind 19 Jahre vergangen und das Publikum trifft auf einige neue Figuren. Luke Skywalker, Prinzessin Leia Organa und Han Solo sind die wichtigsten neuen Charaktere. Ebenso gibt es ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“. Das Imperium ist mächtig geworden und der Todesstern ist die stärkste Waffe. Nachdem die Pläne ebenjenes Todessterns in die Hände der Rebellen gelangen, entsteht so etwas wie ein Wettlauf. Die Rebellen rüsten auf, um dem Imperium weh zu tun, während die Streitmacht und der Todesstern, unter der Führung von Darth Vader, sich auf machen, um die geheime Rebellen-Basis zu zerstören.

In dem Punkt der Spannung und der Action lebt der Film von seinem Kultstatus. Beides ist nicht sehr überzeugend und die Episoden I-III sind, zumindest in diesem Punkt, weitaus besser. Andererseits ist dieser Film Kult und begründet auf eine innovative Art einen Hype um eine Film-Saga, der bis heute nicht aufgehört hat. Lichtschwert-Action und intergalaktische Raumschlachten waren natürlich für damalige Verhältnisse eine Neuerung, die viel Risiko mit sich brachten, da man so etwas in dieser Form noch nicht gesehen hat. Inzwischen gibt es vier digital überarbeitete Versionen und Personen wurden nachträglich in den Film eingebaut und auch die besagte Action wurde etwas überarbeitet. Es wirkt teilweise runder, aber der Charme der alten Filme wurde wegretuschiert.
Bezüglich der Spannung hat der Film seine Schwächen in der Erzählweise. Es fehlt ein bisschen die Dramatik, die Brisanz und das Tempo. Alles drei sind Komponenten, die dafür sorgen, dass der Zuschauer in den Sitz gepresst wird und nicht wegdämmert, wenn er sich etwas bequemer hinsetzt.

In dem Punkt der Gefühle war die „Episode IV“ sogar noch zurückhaltender. Familiäre Schicksalsschläge werden nicht groß betrauert, stattdessen sind sie der Grund nach vorne zu schauen und eine Reise zu starten. Ein bisschen weltfremd.
Der Heimatplanet wird zerstört und du musst zusehen. Statt in tiefe Trauer zu verfallen, zu weinen, am Boden liegend den Schmerz, der das Herz zerreißt, zu fühlen, wird eher noch verhältnismäßig kühl reagiert. Das sind nur zwei Beispiele für nicht vorhandene Gefühle. Schade.

Der Beginn der alten Star-Wars-Saga ist aber in dem Punkt der Originalität über jeden Zweifel erhaben. Das Universum ist alt, rau und dreckig. Charakterlich sind die Figuren sehr gut dargestellt und auch die Unterschiede, Beweggründe und Ziele sind mannigfach abgebildet.

Musikalisch hatte John Williams seine Finger im Spiel. Schon 1977 zeigte er, was er drauf hat und wie ergreifend musikalische Untermalung sein kann. Daumen hoch.

Meine Meinung:
Mit 120 Minuten ist „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“ ein vergleichsweise kurzer Film. Die Episoden I-III waren etwas länger. Eine halbwegs angemessene Laufzeit, die nicht nur die Stärken der Story, sondern auch die Schwächen der Erzählweise offenbarten.

Die Story war nie verwirrend, hingegen fehlte es an Tempo, Dramatik und Aufregung. Insbesondere die eintönige und lahme Erzählweise mindern den Filmspaß erheblich. Das Publikum neigt dazu, abzudriften und einzuschlafen.

Mit seiner musikalischen Untermalung hat John Williams schon den passenden Ton getroffen, den man auch in den Episoden I-III wiederfindet. Ein sehr schönes Wiedererkennungsmerkmal.

Alles in allem wurde ich natürlich gut unterhalten. Leider hatte die damalige Umsetzung auch schon einige Fehler, die es einem schwer machen, diesen Film zu mögen. Einen Fan stört das aber nicht. In den Punkten Spannung, Action und Länge, aber auch in den Gefühlen musste das Publikum leider mit erheblichen Mängeln auskommen. Daraus ergeben sich leider auch Abstufungen in der Bewertung.

Dem stehen die Story, Authentizität und Musik gegenüber, die es herausreißen müssen. Insbesondere die Kulissen und die Figuren haben mich begeistert. Die Welt ist älter geworden und wirkt irgendwie gefährlicher als es noch in den ersten drei Teilen der Fall war. Die Charaktere hatten mehr Kanten und passten in keine klassische Schublade. Ein hervorragender Harrison Ford zeigt uns einen tollen Han Solo.

Meine Wertung:
Spannung: 6,0 von 10
Action: 7,0 von 10
Story: 8,5 von 10
Länge: 6,5 von 10
Gefühl/Emotionen: 6,0 von 10
Authentizität: 9,0 von 10
Musik: 9,5 von 10
GESAMT: 7,5

Reihenfolge:
1. Star Wars: Episode I – Die Dunkle Bedrohung
2. Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
3. Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
4. Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung
5. Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück
6. Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
7. Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht

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7 Gedanken zu „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung

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