A wie „Across the Universe“

IMG_4809Titel: Across the Universe
Genre: Filmmusical
Regie: Julie Taymor
Musik: Elliot Goldenthal / The Bealtes
Produzenten: Matthew Gross / Jennifer Todd / Suzanne Todd
Dauer: ca. 128 Minuten
Erscheinungsjahr: 2007
Altersfreigabe: FSK 12

„Hinter den Texten der berühmtesten Songs der Welt verbirgt sich eine Geschichte, die noch nie erzählt worden ist… bis heute.
Als der junge Hafenarbeiter Jude (Jim Sturgess) Liverpool verlässt, um seinen Vater in Amerika zu finden, wird er von einer Welle der Veränderung erfasst, die das ganze Land überschwemmt. Jude verliebt sich in Lucy (Evan Rachel Wood), ein reiches, behütetes Mädchen, das sich der immer größer werdenden Antikriegsbewegung im New Yorker Greenwich Village anschließt. Während der Vietnam-Krieg immer mehr Todesopfer fordert, geraten die politischen Spannungen in den Vereinigten Staaten außer Kontrolle, und Jude und Lucy, deren Liebe unter keinem glücklichen Stern steht, finden sich in einer immer verrückter werdenden psychedelischen Welt wieder.“
(Rückentext der DVD)

In einer Welt, in der gesellschaftliche Konflikte und Antikriegsbewegungen an der Tagesordnung waren, treffen und verlieben sich Jude und Lucy, um dann unter den Umständen der Zeit zu leiden.

„Across the Universe“ erzählt uns eine Geschichte, die sich um so viel mehr dreht, als nur die Liebe zweier Menschen. Dabei wird der Film von einer musicalhaften Erzählweise aufgewertet. Das Abenteuer fängt im englischen Liverpool an und führt uns über den großen Teich nach Amerika. Die Musik der Beatles begleitet den Zuschauer ständig und wird von den Darstellern perfekt in die Handlung integriert. Die Suche nach seinem Vater treibt Jude an, doch wie viele Geschichte hat auch diese eine kleine Wendung parat. Die Liebe und gesellschaftliche Konflikte setzen jedem Einzelnen zu, so werden die Aktionen der agierenden Protagonisten beeinflusst. Alles in allem ist die Story sehr linear erzählt, mit zeitweise verwirrenden Abschnitten.

Trotz des guten Inhaltes ist die Spannung eher zurückgenommen. Fesselnd und interessant ist der Film aber dennoch, dabei helfen unter andere Elemente, wie z.B. die tolle Story oder die wunderschöne Musik. Spannend ist der Film in unwirklichen und bunten Situationen, die auch durch die Musik untermalt werden.

Da der Streifen in den 60er Jahren spielt – Freizügigkeit mit Sex und Drogen waren in der Zeit alltäglich und der Vietnam-Krieg hat zumindest in den Vereinigten Staaten eine ganze Reihe von sozialen Unruhen geführt – sind vor diesem Gesichtspunkt die Darsteller authentisch. Dem Publikum wird dadurch der Zeitgeist glaubwürdig näher gebracht.
Jude und Lucy – wie eingangs erwähnt – lieben sich. Dieses Thema ist der Antrieb der Geschichte und hält allerhand Emotionen bereit. Der Zuschauer wird von dieser Tatsache nicht überrascht, aber ihm werden einige wirre Facetten einer Liebesbeziehung aufgezeigt.

Wie bereits beschrieben, spielt die Musik in diesem wirklich wundervollen Streifen eine übergeordnete Rolle. Die Erzählweise ist musicalhaft und damit drängt sie sich automatisch auf, jedoch nicht negativ. Es werden original Beatles-Songs verwendet und neu interpretiert, die Geschichte wird quasi von den Liedern erzählt. Die Performance der Stücke und wie sie in den Streifen eingebaut wurden, ist beispielhaft für einen Film dieser Klasse und Güte.
Eine Geschichte, erzählt durch eine ganze Reihe von erstklassigen Beatles-Songs in nur 128 Minuten, bietet eine unglaublich ausgewogene Mischung aus Handlung, Musik und Gefühl. Einfach perfekt!

Meine Meinung:
Sowohl die Handlung als auch die Erzählweise haben mich sehr fasziniert. Beide Elemente trugen dazu bei, dass ich mich sehr entertaint fühlte und dran geblieben bin.

Darüber hinaus bin ich ein Fan von den Beatles und finde, dass sie unbeschreibliche Lieder geschrieben und gesungen haben. Das war der Grund für die anfängliche Neugier auf diesen Film. Tatsächlich beschreibt der Rückentext der DVD erstaunlich gut, auf was sich der Zuschauer einlässt.

Ich kann nicht meckern, da mich der Streifen auch nach mehrmaligem Gucken immer wieder aufs Neue überrascht und unterhält. „Across the Universe“ ist ein Film für Film-Liebhaber und er bereichert jede Sammlung. Er rangiert für mich in meinen persönlichen Top 10 meiner Lieblingsfilme.

Kleiner Fun Fact: Salma Hayek und Joe Cocker haben jeweils Cameo-Auftritte.

Meine Wertung:
Spannung: 6,0 von 10
Story: 8,5 von 10
Länge: 8,0 von 10
Authentizität: 8,0 von 10
Musik: 10 von 10
Gefühle/Emotionen: 8,0 von 10
GESAMT: 8,1

2 Gedanken zu „A wie „Across the Universe“

  1. Pingback: Fazit zu meiner „A-Z-Challenge“ | zacksmovie

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